Hier eine Ausführliche Kritik an der ›Arbeiterfotografie‹ und der Band ›Die Bandbreite‹ als pdf: download

verschwörungsideologie blockieren!

Kein Raum für Sexismus, Antisemitismus, NS-Relativierung und die irrationale Verzerrung der Wirklichkeit – weder im Club Voltaire, noch anderswo

An die Freund_innen des Club Voltaire,

der Club Voltaire hat eine jahrzehntelange Tradition als Ort für kritische, linke Diskussionen und Auseinandersetzungen. Der Club Voltaire will sich dabei verständlicherweise nicht einer einzigen politischen Gruppierung oder Strömung anschließen. Was für das kommende Wochenende geplant ist, hat mit Offenheit und Toleranz gegenüber kontroversen linken Positionen allerdings nicht im Entferntesten zu tun.

Der Club Voltaire macht gemeinsam mit der Gruppe ›Arbeiterfotografie‹ eine Veranstaltung, bei der die Band ›Die Bandbreite‹ und Elias Davidsson auftreten sollen. Alle drei haben eine Gemeinsamkeit: Sie verbreiten diverse Verschwörungstheorien, die von denen der extremen Rechten kaum oder gar nicht mehr zu unterscheiden sind. ›Die Bandbreite‹ schreckt darüber hinaus auch nicht vor homophoben und sexistischen Texten zurück. Im Folgenden wird die Kritik noch erläutert.

Grund dieses Schreibens ist die Hoffnung, die Veranstalter_innen im Club Voltaire noch davon zu überzeugen, dass ein linkes Selbstverständnis nicht damit einhergehen kann, solchen Positionen einen Raum zu bieten. Hier geht es nicht darum linke Kontroversen zu diskutieren, sondern um die Frage, ob man reaktionären, rechtsgerichteten, antiaufklärerischen und antisemitischen Positionen und Verschwörungstheorien – denen eigentlich der Boden entzogen gehört – eine Plattform bieten will.

Zur Gruppe ›Arbeiterfotografie‹

»Je öfter eine Dummheit wiederholt wird,
desto mehr bekommt sie den Anschein der Klugheit.«

François Marie Arouet (Voltaire)

Zunächst einmal ist anzumerken, dass nicht ohne weiteres über ›die‹ ›Arbeiterfotografie‹ gesprochen werden kann, da sie als sozialkritisches Fotografie-Projekt eine andere historische Bedeutung hat, in der sich vielleicht auch einige der wenigen aktuellen Mitglieder noch sehen können.
Allerdings kann das für die derzeit offenbar aktivsten Mitglieder der Gruppe, Anneliese Fikentscher (derzeit 1. Vorsitzende des Vereins) und Andreas Neumann (beide ›Arbeiterfotografie‹ Köln), angesichts der u.a. auf der Internetseite veröffentlichten Inhalte nicht mehr gelten. Beide sind redaktionell für den Internetauftritt des Bundesverbandes der Gruppe verantwortlich1. Außerdem treten sie als die maßgeblichen Organisator_innen der Veranstaltung am 9. Oktober im Club Voltaire auf.
Auf der Internetseite des Vereins verbreiten sie – dem Anschein nach ohne Widerspruch der restlichen Mitglieder – bereits seit mindestens 2007 Verschwörungstheorien, antisemitische Hetze und den Nationalsozialismus relativierende Positionen:

Unter der Rubrik »9/11 News« werden diverse Verschwörungstheorien zum 11. September 2001 propagiert, darunter auch solche, die sogar so weit gehen, amerikanischen und israelischen Geheimdiensten zu unterstellen, ›gemeinsam mit der zionistischen Welt‹ die Anschläge selbst verübt zu haben. So zitieren sie den Italiener Francesco Cossiga mit der offensichtlich antisemitischen und antiamerikanischen Behauptung, »daß die verheerenden Anschläge von CIA und Mossad geplant und ausgeführt worden sind – mit Hilfe der zionistischen Welt in der Absicht, arabische Länder zu beschuldigen und die westlichen Mächte dazu zu bringen, sowohl im Irak als auch in Afghanistan zu intervenieren.«2
Eine Distanzierung oder zumindest kritische Kommentierung von dieser durch nichts belegbaren Unterstellung findet nicht statt.

Ein weiteres verschwörungstheoretisches Element ist die Annahme, die NPD sei ein Produkt von Geheimdiensten und existiere gewissermaßen nur, um eine Kritik an Israel in Misskredit zu bringen. Unter dem Titel »Die NPD und die Strategie, Kritik am mörderischen Vorgehen Israels zu diskreditieren«3 wird Bezug auf eine Protestaktion gegen eine Kundgebung der NPD in Berlin genommen. Diese hatte anlässlich des Befreiungstages von Auschwitz eine »Mahnwache« unter dem Motto »Stoppt den Holocaust im Gaza-Streifen« angemeldet. An der Gegenkundgebung beteiligte sich u.a. der Präsident des Berliner Abgeordnetenhauses Walter Momper (SPD)4. Statt sich klar gegen die den Holocaust relativierenden Positionen der NPD zu stellen, unterstellen Fikentscher und Neumann den Veranstalter_innen der Gegenkundgebung Folgendes: »Ziel der Veranstaltung mit Walter Momper, an der Vertreter verschiedener Parteien, darunter Klaus Lederer (Landesvorsitzender LINKE Berlin) und Stefanie Vogelsang (Vizebezirksbürgermeisterin Berlin-Neukölln, CDU) teilnehmen, scheint es zu sein, Kritik am mörderischen Vorgehen Israels zu diskreditieren.«
Weiter heißt es: »Walter Momper spricht in Zusammenhang mit dem NPD-Motto ‚Stoppt den Holocaust im Gaza-Streifen‘ von einem ‚irrsinnigen Titel‘ und einer ‚unglaublich frechen Provokation‘. ›Diese Gleichsetzung ist so ungeheuerlich und so borniert, daß man sie nur als Provokation für uns alle verstehen kann.‹«
Auf diese Weise distanzieren sich die beiden Mitglieder der ›Arbeiterfotografie‹ nicht nur von einer Antinazikundgebung, sondern rechtfertigen auch noch die Holocaust relativierenden Positionen der Neonazis. Allerdings scheinen sie auch dafür gleich die passende Erklärung parat zu haben. Denn problematisch scheint nicht die Position der Neonazis zu sein, sondern, dass diese sie vertreten. So meinen sie, sich selbst in dem Artikel zitierend »die ‚Rechten‘ als Teil einer Strategie zu erkennen«. Weiter heißt es: »›Sie sind ein ganz wesentliches Element bei der Manipulation der Massen, besonders der moralisch denkenden Intelligenz. Sie dienen dazu, Protestkapazität zu binden und abzuleiten, den etablierten Parteien, indem diese mit dem Finger auf die ‚Rechten‘ zeigen, das Etikett von Demokraten zu geben und Botschaften in die Welt zu setzen, die dadurch, daß sie von ‚Rechten‘ in einer plumpen, abstoßenden Art ausgesprochen werden, diskreditiert werden sollen…‹, wie z.B. durch Horst Mahler, ›dessen Aufgabe u.a. darin besteht, sich in einer Weise in Szene zu setzen, dass damit die 9/11-Aufklärungsbewegung diskreditiert wird oder dem iranischen Präsidenten Holocaust-Leugnung untergeschoben wird‹. (Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann im September 2007 in Ossietzky)«
Mit der Behauptung, der Holocaustleugner und Verschwörungstheoretiker Horst Mahler habe eine ihm – von wem auch immer – zugeteilte Aufgabe, die darin bestehe, angeblich linke Positionen zu diskreditieren, versuchen sie ihre kaum zu verhehlenden, am rechten Rand orientierten Denkmuster zu legitimieren, seien es NS-Relativierungen oder 9/11-Verschwörungstheorien. Übrigens eine Position, die von dem für den 9. Oktober eingeladenen Elias Davidsson auf seiner Website www.aldeilis.net in ähnlicher Form vertreten wird. So zum Beispiel in dem Artikel: »Wer darf behaupten: Der Holocaust hat nie stattgefunden«. Hier unterstellt Davidsson, Horst Mahler – übrigens schon mehrfach wegen Holocaustleugnung und Volksverhetzung zu Freiheitsstrafen verurteilt – dürfe ungestraft den Holocaust leugnen, um dann durch das Auftreten bei Veranstaltungen zu 9/11-Verschwörungstheorien die dort vertretenen Positionen zu diskreditieren.5

Weitere verschwörungstheoretische Elemente finden sich unter der Rubrik »Iran-News«. Hier sind diverse Nachrichten gesammelt, die die Annahme nahe legen, die Iranerin Neda, die bei einer Demonstration im Juni erschossen wurde, sei in Wahrheit vom CIA ermordet worden, wie überhaupt nahe gelegt wird, die Proteste im Iran seien einzig Folge einer CIA-Strategie zur Destabilisierung der Region.6

Ihre den Holocaust relativierenden Ansichten stellen sie auch unter der Rubrik »Israel News« unter Beweis. Hier finden sich weitere Artikel, in denen der positive Bezug auf antisemitische Positionen – vermengt mit der Relativierung nationalsozialistischer Verbrechen – ganz offen zu Tage tritt. So werden dort unter der Überschrift »Kritische Plakate zum Thema Israel« ein Plakatwettbewerb der FH Würzburg und die Ausstellung der daraus entstandenen Produkte verteidigt, die eindeutig und unmissverständlich antisemitische und den Holocaust relativierende Denkmuster bedienen.
Auf einem Plakat ist ein bombardiertes Haus – wohl aus dem Gaza-Streifen – zu sehen, über dem in großen Lettern – gepaart mit einem Davidstern – der Satz »Nun hat auch Israel eine historische Schuld« platziert ist. Diese Aussage stellt den planmäßigen industriell organisierten Mord an über sechs Millionen Jüdinnen und Juden und den Krieg gegen die Hamas im Gaza-Steifen auf eine Stufe. Relativiert und verharmlost werden damit die Verbrechen der Nationalsozialist_innen.
Auf einem weiteren der ausgestellten Plakate ist ein Davidstern mit einem darüber schwebenden Heiligenschein zu sehen, unter dem das Wort »Opfer« mit dem Trademark-Zeichen (™) versehen ist. Mit dem Trademarkzeichen wird ein Zeichen verwendet, das eigentlich dazu dient, Waren oder Dienstleistungen als solche eines bestimmten Unternehmens zu kennzeichnen. Damit wird unterstellt, Israel instrumentalisiere ein ultimatives Opfersein, um Kapital daraus zu schlagen und lasse es gleichzeitig nicht zu, dass andere Opfer sein könnten. Der Heiligenschein verstärkt das noch. Letztlich wird damit behauptet, Israel profitiere von der Shoa, werde unkritisierbar und müsse daher gewissermaßen noch dankbar dafür sein. Auf diese Weise werden platteste antisemitische Ressentiments bedient. Eine kritische Auseinandersetzung, die den Verhältnissen im Nahen Osten wenigstens im Ansatz gerecht würde, ist hier nicht zu sehen. Zudem wird jedwede reelle Bedrohung Israels in Abrede gestellt und einem antisemitisch motivierten Kampf gegen Israel indirekt Recht gegeben.
Ein anderes Plakat zeigt den Schriftzug der Hamas, gekennzeichnet mit dem Zusatz »product of israel«. Diese Aussage steht im Kontext von antisemitischen Verschwörungstheorien und legitimiert indirekt die Hamas, die den Holocaust leugnet und die israelische Zivilbevölkerung durch andauernden Raketenbeschuss und Selbstmordattentate terrorisiert.
Auf der Seite der ›Arbeiterfotografie‹ ist dazu Folgendes zu lesen: »Im Februar sind an der FH Würzburg im Bereich Gestaltung Plakate entstanden und ausgestellt worden, darunter solche, die sich kritisch mit dem Thema Israel auseinandersetzen. Wie in solchen Fällen verbreitet, reagiert darauf die zionistische Israel-Lobby. Mit den diskreditierenden Standardvorwürfen von Antisemitismus, Holocaustrelativierung und Verschwörungstheorie wird mit öffentlichem Druck versucht, die Freiheit der Kunst zu beschneiden.«7
Die mehr als berechtigte Kritik an den ausgestellten Plakaten wird auf der Website unter dem Deckmantel der künstlerischen Freiheit in Frage gestellt und gleichzeitig das antisemitische Bild einer sogenannten »Israel-Lobby« gezeichnet.

Doch damit nicht genug, ihre Nähe zu rechtem Gedankengut stellen Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann in einer Rezension des Buches »Jörg Haider – Unfall, Mord oder Attentat?« des Verschwörungstheoritikers Gerhard Wisnewski ganz offen zur Schau. Am 10. August 2009 veröffentlichen sie auf der Website der ›Arbeiterfotografie‹ ein Loblied auf das Buch von Wisnewski, das im braunen Kopp-Verlag8 erschienen ist. Unter dem Titel »Feindbild Haider zerstört«9 nähren sie Wisnewskis These, Haider sei nicht bei einem Unfall gestorben, sondern wäre Opfer eines Attentats geworden. Die potenziellen Täter_innen liefern sie in der Rezension gleich mit: »Damit wird klar, was den Führern des Staates Israel und deren Unterstützern in den USA und dem Rest der Welt an Jörg Haider mißfällt. Ein Politiker wie Haider, bei dem nicht auszuschließen ist, daß er Bundeskanzler eines der EU und dem ‚Westen‘ zugehörenden Landes werden könnte und in dieser Position Zusammenhänge verdeutlicht, die nicht deutlich werden sollen, und Verbrechen Israels und der USA Verbrechen nennt und dagegen seinen Einfluß geltend macht, ist für die herrschenden Kreise in den USA und Israel undenkbar.«
Auch der rassistische und antisemitische Gehalt von Positionen Haiders wird nicht in Frage gestellt und so schließt die Rezension folgerichtig mit dem Fazit: »Jedenfalls: Gerhard Wisnewski hat einen wesentlichen Anteil an der Zerstörung des Feindbildes Haider. Die eigentlich ‚Rechten‘ sind diejenigen, die Haider als ‚rechts‘ gebrandmarkt haben.«
Im Anhang an die Rezension finden sich Verweise auf und Auszüge aus zwei Büchern Jörg Haiders. Besonders die Erwähnung und Zitierung aus Haiders Buch »Befreite Zukunft jenseits von links und rechts« machen deutlich, wie weit die geistige Nähe der beiden Autor_innen zu den Positionen Haiders geht.

Zur Band ›Die Bandbreite‹

»Alles, was zu dumm ist, um gesprochen zu werden, wird gesungen.«
François Marie Arouet (Voltaire)

Aber nicht nur die Veranstalter_innen der ›Arbeiterfotografie‹, sondern auch die von ihnen eingeladene Band ›Die Bandbreite‹ vertritt in ihren Liedern ganz ähnliche verschwörungstheorethische Positionen. Auf ihrer Website10 behauptet die Band um den Sänger Marcel Wojnarowicz, genannt Wojna, und den DJ Torben Pape, genannt DJ Torben, zwar, sie würde »auf unterhaltsame und verständliche Art gesellschaftliche und politische Themen« ansprechen und damit »selbst schwerst politikverdrossene Menschen zum Grübeln bringen«. Weiter heißt es: »Was aus Politikermündern wie Kauderwelsch klingt, stellt die Bandbreite klar und verständlich in ihren Texten dar. Wenn die Nachrichten im Fernsehen den Zuschauer zum zappen zwingen, so zieht die Message dieser Band die Zuschauer in ihren Bann.«

Doch was hier oberflächlich als die musikalische Spielart angeblich linker Inhalte verkauft wird, entpuppt sich bei näherer Betrachtung als die Reproduktion antisemitischer und antiamerikanischer Stereotype, das Schüren homophober Ressentiments und die Verbreitung sexistischer und frauenfeindlicher Inhalte. Auch vor der Relativierung des Nationalsozialismus schreckt ›Die Bandbreite‹ in ihren Liedern und bei Ihren Auftritten nicht zurück.
Dabei ist das Beschriebene nicht einfach auf den rüden und/oder vereinfachten Sprech von HipHop zurückzuführen. Da sich Wojnarowicz und Torben explizit die Vermittlung und Verbreitung politischer Inhalte auf ihre Fahnen geschrieben haben, ist die Behauptung, es handele sich bei den Liedern um eine künstlerische Auseinandersetzung mit der damit angeblich verbundenen Freiheit, ein absolut falsches Argument. Wer sich als Botschafter einer politischen Message begreift – ob er nun schreibt, malt, redet oder singt – ist auch politisch kritisierbar. Im Folgenden werden die Band und ihre Texte genauer unter die Lupe genommen.

So behauptet ›Die Bandbreite‹ in ihrem Song »Selbst gemacht!«11 – der sich gängige Verschwörungstheorien zum 11. September 2001 zu eigen macht – die Vereinigten Staaten von Amerika hätten den Angriff auf Pearl Harbor selbst inszeniert, um damit einen Vorwand für den Einstieg in den Zweiten Weltkrieg zu konstruieren. Wörtlich heißt es da: »ein anderes Unterfangen dat war ziemlich makaber, eigne Leute geopfert im Massaker von Pearl Harbor, ja die bösen Japaner, die euch nur dabei halfen, endlich mit in den zweiten Weltkrieg einzugreifen.«
Damit übernimmt sie neonazistische Denkmuster, die den Krieg gegen Nazideutschland nicht als Befreiung vom Faschismus begreifen, sondern als »Angriffskrieg auf die deutsche Souveränität« und steigen damit voll ein in antisemitische und antiamerikanische Denke. Wer hier noch glaubt, es handele sich um einen Ausrutscher oder um eine ungünstige Wortwahl, sollte sich den Text von einem weiteren Lied der »Bandbreite« zu Gemüte führen. In dem Lied »Unter Falscher Flagge«12 heißt es unter anderem: »Adolf Hitler hat schon 33 damit angefangen, und zündete unter falscher Flagge den Reichstag an, gegen van der Lubbe gab einen Schauprozess, und sie verurteilten ihn dann den saubösen Kommunist. Es war damals während des Sechs-Tage-Kriegs Mirage 3 attackierten die USS Liberty Israelische Torpedoboote schossen auf dat Schiff, in der Hoffnung, datt et danach auf den Grund des Meeres sinkt. Der Präsident der USA verbat persönlich die Verteidigung, beschuldigte Ägypten dann der Tat und wär so eingesprungen, denn solch Peinigung lassen Amis sich nich bieten und hätten dann mitgekämpf auf Seite der Israeliten….«
Mit der untragbaren Analogie, die in diesem Lied zwischen Adolf Hitler, den USA und Israel aufgemacht wird, stellt ›Die Bandbreite‹ die USA und Israel auf eine Ebene mit dem nationalsozialistischen Deutschland unter Hitler. Damit stellt sie nicht nur die Einmaligkeit des industriellen Massenmords an über 6 Millionen Jüdinnen und Juden in Frage, sondern relativiert im gleichen Atemzug die nationalsozialistischen Verbrechen.
Diese Relativierung setzt sie in ihrem Lied »Wir können auch anders«13 fort, in dem es heißt: »Denn die Neuform des Faschismus, heißt heut Neoliberalismus, losgelöst von Haut und Rasse triffts die mit Ebbe in der Kasse.«

Nach diesen Ausführungen verwundert auch die eher schlichte Analyse des National­sozialismus nicht, die sie in ihrem Lied mit dem eigentlich ganz netten Titel »Kein Sex mit Nazis«14 zum Besten gibt: »National und Sozialist dat is, wenn man gut zu den eigenen Leuten und schlecht zu allen andern ist.«
Weniger nett sind allerdings die homophoben Ressentiments, die sie zum Besten gibt, indem sie Hitlers Fanatismus auf seine angebliche Homosexualität zurückführen: »Der Führer Adolf Hitler war homosexuell, und deshalb trieb er es mit Rudolf Hess in nem Hotel, doch viel zu oft war Rudi in Europa unterwegs, und dat ging dem geilen Adi ja ma tierisch auf den Keks. Dann war er ganz alleine und hat so stark gelitten und fand auch keinen Trost an Evas braunen Titten. Darum war er ständig angepisst und auch so voll fanatisch, denn keiner von den Schwulen damals wollte Sex mit Nazis.«

Über die homophoben Ressentiments hinaus propagiert sie in ihren Liedern außerdem ein widerliches Frauenbild. So scheinen Frauen in Wojnarowicz‘ und Torbens Weltbild als fleischgewordenes Objekt einzig zur Befriedigung ihrer Triebe zu dienen. So heißt es in dem Lied »Man Kennt uns«15: »Ich brauch jetzt was Williges, seh ichs, brauch ichs, will ich es was heute wichtig is, is letztlich was recht Billiges (…) Ey, Emanzen nach hinten, darf ich denn zum Tanze bitten?«
Ihre Verachtung für Frauen, steigert sich in dem in dem Lied »Miesmuschel«16 noch weiter. Dort heißt es im Refrain immer wieder: »Du warst mies, so mies, du warst mies im Bett.«
Was das für die beiden zu heißen scheint, beschreiben sie auf widerliche, abstoßende Weise im gesamten Lied. Hier ein Auszug: »du hast die ganze Zeit die Augen zu, ne Schaufensterpuppe hat mehr Flair als du. Selbst ne Gummibraut hat nen bessern Hüftschwung, ich renn auf den Balkon und kotz über die Brüstung. (…) Du bist n hübsches Mädel, doch leider richtig Kacke im Bett – ich krieg bei dir nich mal ne Latte, Jeanette. (…) Tu mir n Gefallen, putz dir beim nächsten mal die Zähne, es mangelt dir ganz einfach auch an Unterleibshygiene, die braune Strähne, ein Pech dat ich hatte, nach‘m Lecken am Kinn deine Kacke.«
Am Ende des Liedes gipfelt es in der Behauptung, das Beschriebene sei für ihn (Wojnarowicz) mit einer Vergewaltigung gleichzusetzen: »Beim Reiten quetscht du mir ein Ei zu Brei. Ich zeig dich an, ich ruf dich an ich ruf die Polizei. Dat sorgt bei denen für Erheiterung, Mir egal – denn ich plädier auf Vergewaltigung!«
Wer jetzt glauben sollte, das Ganze wäre an Sexismus und Frauenfeindlichkeit kaum noch zu überbieten, muss leider eines Besseren belehrt werden. In dem Lied »Eingelocht«17 zeigt ›Die Bandbreite‹ wie wenig Probleme sie anscheinend mit der Vergewaltigung einer Frau hat. So wird auf drastische, sehr bildhafte Weise beschrieben, wie zwei Männer eine Frau penetrieren, die das augenscheinlich so nicht will. Im Refrain heißt es dann: »Ne, ne, es tut dir weh, doch wir warten nich, wo ich doch so selten ma n harten krich. du bis nich artig und jetzt kommt deine Strafe, du kanns nicht erwarten, datt ich zärtlich mit dir schlafe.« Nachgeäfft hört man eine Frau sagen: »Ey, Alter lass dass!«
Die Texte zu diesen Liedern sind auf der Website der Band nicht (mehr) zu finden, allerdings können die Lieder weiterhin bei Anbietern wie Musicload.de u.a. gekauft werden. Die CD »Komplett durch«, auf der sich die Lieder »Miesmuschel« und »Eingelocht« finden, ist vor kurzem in einer Neuauflage erschienen und wird von der »Bandbreite« seit dem 30. September 2009 wieder auf ihrer Website direkt vertrieben18. Eine Stellungnahme zu den bereits mehrfach kritisierten Liedern findet sich allerdings nicht. Bei der Summe an sexistischen Positionen erscheint die Behauptung, es handele sich bei Liedern wie »Eingelocht« oder »Miesmuschel« um eine Persiflage oder gar um ein Abrechnung mit der Hip-Hop-Szene, wie ein schlechter Witz. Wer solche Inhalte immer wieder verbreitet, kann sich nicht darauf zurückziehen, »dass alles nicht so ernst gemeint zu haben«.

In ihrem Lied »Trauerspiel«19, das wohl als eine Art Abrechnung mit der Hip­Hop-Szene verstanden werden kann, sieht ›Die Bandbreite‹ kein Problem, eine Analogie zwischen anderen Hip­Hopern und der Hitlerjugend herzustellen: »Ihr seid die Reinkarnation der HJ, die HipHop-Jugend, verkauft euer faschistisches System getarnt als Tugend, Es gibt nur Gut oder Böse, gibt nur Rap oder Pop, und ihr seid wie die USA natürlich auf Seite von Gott.«
In einer weiteren Strophe vergleichen sich Wojnarowicz und Torben mit den verfolgten und ermordeten Jüdinnen und Juden im Nationalsozialismus: »Wir sind für Euch die Juden Eures 3. HipHop-Reiches, weil wir dat Business beherrschen und Euch dat Geschäft ja gleich ist«

Sich selbst sieht Wojnarowicz wohl auch gerne in der Rolle des Verfolgten und stilisiert sich und ›Die Bandbreite‹ in einem Interview bei »Studio 47«20 – einem regionalen Duisburger Fernsehsender – als Opfer einer »Schmutzkampagne«. Verschwörerisch behauptet er, die Kritik käme aus dem Untergrund. Als »Hexenjagd« bezeichnet ›Die Bandbreite‹ in einem Trailer21 für ihre gleichnamige CD die Kritik an ihren Inhalten und stellt sich auf dem CD-Cover als auf einem Scheiterhaufen brennend dar.

Passend zu den von ihnen verbreiteten Verschwörungstheorien, geht sie auf vor­gebrachte Kritik nicht ein und verweigert sich einer Auseinandersetzung mit den von ihr verbreiteten antisemitischen, antiamerikanischen, homophopen, sexistischen und den NS relativierenden Positionen. Die Erklärung dafür, warum eine Diskussion mit ›Der Bandbreite‹ kaum einen Sinn machen dürfte, gibt Wojnarowicz in einer Stellungnahme22, die sich an den »Arbeitskreis ›Dialoge‹ Halle – Wittenberg – Berlin« richtet – der Kritik23 an ihren Song »Selbst gemacht!« geäußert hatte – gleich selbst: »An all die Unbelehrbaren da draußen, alle die mir Antisemitismus und Antiamerikanismus unterstellen, sei eine Sache gesagt: Ich möchte euch mit einem Zitat von Dieter Nuhr antworten: ›Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Fresse halten.‹«

Statt die eigenen Positionen kritisch zu hinterfragen, gibt man sich selbst unbelehrbar und holt sich lieber Schützenhilfe beim rechten Lager. Wojnarowicz führte ein Gespräch mit dem Rechtsaußen-Blatt »Junge Freiheit«. Am 17. August 2007 veröffentlichte das Blatt einen Artikel24, in dem sie ›Die Bandbreite‹ als Band bezeichnet, die sich »an politische Inhalte traut« und die »die Keule des Antisemitismus-Vorwurf trifft«. Natürlich setzte ›Die Bandbreite‹ den Artikel unkommentiert auch auf die eigene Website. Dort heißt es lediglich25: »Die ›Junge Freiheit‹ berichtet über unser Video ›Selbst gemacht‹ und die darauffolgende Diffamierungskampagne.«
Das Bekenntnis im News-Bereich ihrer Site vom 25. Juli 200726 verkommt damit zu einem bloßen Lippenbekenntnis: »Wir bekennen uns zu Toleranz gegenüber Menschen gleich welcher Herkunft und Religion und distanzieren uns insbesondere ausdrücklich von Gruppierungen der rechten nationalistischen Szene.«

Auch von diesem – wohl nicht so ernst gemeinten – Bekenntnis scheint Wojnarowicz mittlerweile abgerückt zu sein. In einem Statement, zur diesjährigen EU-Wahl und dem Vertrag von Lissabon, das er am 5. Juli 2009 auf YouTube27 veröffentlicht hatte, gibt er folgende Wahlempfehlung: »Deshalb würde ich euch dazu animieren wollen, am Sonntag eine EU-kritische Partei zu wählen. Es gibt da verschiedene Parteien – em ääh – der verschiedensten Lager, ich möchte euch da die Entscheidung nicht vorweg nehmen, aber wählt bitte eine EU-kritische Partei aus.«
Zur Bundestagswahl trat er außerdem als parteiloser Direktkandidat im Wahlkreis Duisburg I an. In einem Artikel des Internetportals der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung »derwesten.de« wird er am 24. September 2009 wie folgt zitiert: »Sich selber im politischen Spektrum einordnen möchte der Duisburger dabei nicht. Eine Kategorisierung in Links-Rechts-Mitte findet er ›total bekloppt‹ und überholt. Er betont, dass er eine linke Tradition habe, es ihm aber in erster Linie um die Verbreitung von wahren und umfassenden Informationen gehe. Nachdrücklich verweist er in diesem Zusammenhang auf sein ›verlässliches Netzwerk‹, zu dem zahlreiche Experten gehören würden.«28
Damit entfernt sich Wojnarowicz klar von seiner ›linken Tradition‹ und unterstützt die Forderung verwirrter Nazis nach einer sogenannten ›Querfront‹ zwischen links und rechts.

So wundert es auch nicht, dass ›Die Bandbreite‹ und ihre Positionen besonders bei Nazis gut ankommen. Unlängst stellte Altermedia – ein Nachrichtenportal der Neonaziszene – zwei Lieder der Band online29. In den Kommentarspalten liest man dann auch, warum Neonazis wohl solchen Gefallen an der »Bandbreite« finden: »Mja die Bandbreite hat sich, so glaube ich, nach den 9/11 Infokrieg (infowars)- videos scheinbar aus dem permanenten antifaschistischen Dauerschlaf gelöst. Wenn sie bald auf den Trichter kommen das Nazis nichts anderes als nationalstaatliche Souvernänität und Handlungsfreiheit wünschen werden die auch aufhören diesen anderen Schrott zu singen.«
Außerdem: »Allergrößten Respekt vor dieser Musikgruppe. Nur weil sie auf Wahrheiten gestossen sind (z.B. 9/11, EU-Diktatur) und diese nicht verheimlichen, werden sie u.a. diffamiert und Ihnen Auftritte schwergemacht. Unsere Meinungsmacher und ›Hintergrundkräfte‹ ‹ wollen uns ganz gezielt gegeneinander aufhetzen. Die ›Neue Weltordnung‹ /New World Order‹ und Ihre wirklichen Pläne, die keineswegs harmlos sind, liegen nicht im Interesse souveräner und handlungsfähiger Völker.«
Und: »Egal ob die “Bandbreite” nun politisch rechts oder links steht, auf den Inhalt kommts doch an.« Die sogenannte »Schriftleitung«, also die Betreiber_innen von Altermedia, antworten dann auch folgerichtig auf die Frage, warum angeblich linke bzw. unpolitische Inhalte auf ihrer Website zu finden sind: »Sieh es mal so, zum einen wird es dadurch geadelt, da es einem vernünftigen Nutzen zugeführt wird und zum anderen wüßten wir nicht, was an diesen Liedern speziell links bzw. gar unpolitisch ist.«

Der Aussage Wojnarowiczs in dem Interview mit »Studio 47«, »gegen Beifall aus der rechten Lager ist keiner gefeit«, muss man zustimmen, versuchen alte und neue Nazis doch immer wieder linke Inhalte zu besetzen. Allerdings biedert sich ›Die Bandbreite‹ mit NS-Relativierung und antisemitischen bzw. antiamerikanischen Inhalten den Nazis geradezu an. Eine klare Abgrenzung zu rechten Inhalten findet nicht statt. Wenn Wojnarowicz und Torben sich immer noch als irgendwie links begreifen, so sollten sie schleunigst ihre Texte überdenken und sich öffentlich von den hier kritisierten Inhalten distanzieren.

verschwörungsideologie blockieren!

Bis heute hat weder die ›Arbeiterfotografie‹ noch ›Die Bandbreite‹ auch nur im Ansatz eine Auseinandersetzung mit den kritisierten Inhalten erkennen lassen. Damit stehen sie den Inhalten einer fortschrittlichen, emanzipatorischen Linken antagonistisch gegenüber. Veranstalter_innen und Veranstaltungsorte, die Antisemitismus, Antiamerikanismus, Homophobie und die Relativierung des Nationalsozialismus nicht tolerieren, dürfen einer solchen Veranstaltung kein Forum bieten. Da auf der geplanten Veranstaltung am 9. Oktober davon auszugehen ist, dass solche Positionen zum Besten gegeben werden, hoffen wir, dass die Verantwortlichen des Club Voltaire ihre Entscheidung, die Veranstaltung trotz vielfach geäußerter Kritik weiterhin durchzuführen, überdenken.

Sollte dies nicht passieren, fordern wir alle, die den Club Voltaire als Ort für kritische, linke Diskussionen und Auseinandersetzungen erhalten wollen, auf, diese Veranstaltung am 9. Oktober mit friedlichen Mitteln zu verhindern.

Antisemitismus, Antiamerikanismus, Homophobie und NS-Relativierung haben im Club Voltaire und anderswo nichts verloren.

Lasst nicht zu, dass der ›Club Voltaire‹ an
verschwörungsideologische Spinner verloren geht!
Kommt zur friedlichen Blockade!
09.10.2009 | 18 Uhr | ›Club Voltaire‹ (Kleine Hochstraße 5)
http://vollebandbreite.blogsport.de

  1. http://www.arbeiterfotografie.com/kontakt.html [zurück]
  2. http://www.arbeiterfotografie.com/galerie/kein-krieg/hintergrund/index-911-0000.html, AF, 5.12.2007: »9/11 von CIA und Mossad geplant und ausgeführt« [zurück]
  3. http://www.arbeiterfotografie.com/israel/index-israel-0000.html, AF, 3.2.2009; »Die NPD und die Strategie, Kritik am mörderischen Vorgehen Israels zu diskreditieren« [zurück]
  4. http://www.youtube.com/watch?v=YM7IghVpprw (Rede von Walter Momper anlässlich der NPD-Kundgebung »Stoppt den Holocaust im Gaza-Streifen«) [zurück]
  5. http://www.aldeilis.net/german/index.php?option=com_content&task=view&id=327&Itemid=76, Elias Davidsson, 03.02.2009: »9/11 – Die Frage nach den Tätern – Wer darf behaupten: Der Holocaust hat nie stattgefunden« [zurück]
  6. http://www.arbeiterfotografie.com/iran/index-iran-0000.html, Es bedarf totaler Blindheit, die CIA-Kennzeichen nicht zu sehen, AF, 10.7.2009 [zurück]
  7. http://www.arbeiterfotografie.com/israel/index-israel-0000.html, AF, 17.2.2009: »Kritische Plakate zum Thema Israel« [zurück]
  8. http://www.kopp-verlag.de/ (Der Verlag verkauft Titel mit rechtsradikalem Gedankengut vermischt mit brauner Esoterik und verschiedensten Verschwörungstheorien. U.a. wird das Buch »Das Deutschland-Protokoll« vertrieben, in dem z.B. die deutschen Grenzen von 1918 eingefordert werden und die Behauptung aufgestellt wird, Deutschland sei bis heute ein besetztes Land.) [zurück]
  9. http://www.arbeiterfotografie.com/galerie/kein-krieg/hintergrund/index-rezension-0040.html, »Feindbild Haider zerstört – Betrachtung zu Schlüsselargumenten in Gerhard Wisnewskis Buch ›Jörg Haider – Unfall, Mord oder Attentat?‹ – von Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann – 10.8.2009« [zurück]
  10. http://diebandbreite.de/info/profil_anzeigen.html?PHPSESSID=7dfd53540542b2196f29d38e4025dfe6 [zurück]
  11. http://diebandbreite.de/texte/text_anzeigen.html?PHPSESSID=7dfd53540542b2196f29d38e4025dfe6&id=52 [zurück]
  12. http://diebandbreite.de/texte/text_anzeigen.html?PHPSESSID=7dfd53540542b2196f29d38e4025dfe6&id=55 [zurück]
  13. http://diebandbreite.de/texte/text_anzeigen.html?PHPSESSID=7dfd53540542b2196f29d38e4025dfe6&id=46 [zurück]
  14. http://diebandbreite.de/texte/text_anzeigen.html?PHPSESSID=7dfd53540542b2196f29d38e4025dfe6&id=53 [zurück]
  15. http://lyrics.wikia.com/Die_Bandbreite:Man_Kennt_Uns (Lyrics)
    http://www.musicload.de/die-komplette-bandbreite/man-kennt-uns/musik/single/2956752_4 [zurück]
  16. http://lyrics.wikia.com/Die_Bandbreite:Miesmuschel (Lyrics)
    http://www.musicload.de/die-bandbreite/miesmuschel/musik/single/2956688_4 [zurück]
  17. http://www.musicload.de/die-bandbreite/eingelocht/musik/single/2956700_4 [zurück]
  18. http://www.diebandbreite.de/index.html?page=%2Fnews%2Fnews_anzeigen.html&PHPSESSID=430(…) [zurück]
  19. http://diebandbreite.de/texte/text_anzeigen.html?PHPSESSID=7dfd53540542b2196f29d38e4025dfe6&id=1 [zurück]
  20. http://www.youtube.com/watch?v=uUBHI0CGZhA [zurück]
  21. http://www.youtube.com/watch?v=y41Yj3f4oq8 [zurück]
  22. http://www.youtube.com/watch?v=KDt9gEXxWT4 [zurück]
  23. http://www.diebandbreite.de/news/Diffamierung_DieBandbreite.pdf [zurück]
  24. http://www.jungefreiheit.de/Single-News-Display.144+M52481510310.0.html [zurück]
  25. http://www.diebandbreite.de/presse/presse.html?&auswahl=artikel&sort=jahr&id=2007 [zurück]
  26. http://diebandbreite.de/news/news_anzeigen.html?PHPSESSID=7dfd53540542b2196f29d38e4025dfe6&id=106 [zurück]
  27. http://www.youtube.com/watch?v=bZ30P3g8uJA [zurück]
  28. http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/duisburg/2009/9/23/news-134275571/detail.html [zurück]
  29. http://de.altermedia.info/general/die-bandbreite-angst-vor-lissabon-und-dr-schauble-28-08-09_34426.html#comments,19.09.2009 [zurück]